Neue Apotheke und Reformhaus Matthias Kusiek
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Was tun, bei Magen-Darm-Problemen?

Um Magen-Darm-Problemen im Alltag oder auch im Urlaub entgegenzuwirken lohnt es sich in manchen Fällen auf Hausmittel oder pflanzliche Zubereitungen zurückzugreifen.

 

Das Trinken von Elektrolytlösungen ist bei Durchfall äußert ratsam, um dem übermäßigen Wasser- und Elektrolytverlust wieder auszugleichen. Eine weitere Alternative um z.B. die durch den Durchfall bedingten Kaliumverluste wieder auszugleichen sind Bananen. Sie sind reich an Kalium, Stärke und Vitaminen. Man kann sie entweder gründlich gekaut oder zerdrückt zu sich nehmen.

Eine gute Wirksamkeit bei Durchfall besitzen die Tannine, die z.B. in schwarzem Tee enthalten sind. Schwarzer Tee mit Zimt ist eine gute Alternative gegen Durchfall, denn die Gerbstoffe im schwarzen Tee haben einen adstringierenden Effekt auf den Darm. Was soviel bedeutet, dass sich die Darmschleimhaut wieder ''zusammenzieht“. Für den Tee nimmt man am besten 1 TL Schwarztee mit ca. ¼ Stange Zimt, übergießt alles mit einer Tasse kochendem Waser und lässt alles bedeckt für ca. 5 min ziehen. Heidelbeeren eigenen sich augfrund der enthaltenen Gerbstoffe ebenfalls zur Behandlung von Durchfall. Man kann entweder getrocknete Heidelbeeren kauen oder sich einen Tee machen. Bei Kleinkindern und Säuglingen sollte allerdings auf die Anwendung verzichetet werden. Ein weiteres Hausmittel zur Selbstbehandlung von Durchfall ist Heilerde. Dabei handelt es sich um ein Pulver, das Mineralien enthält. Die Heilerde bindet Bakterien, Schad- und Giftstoffe, die dann mit dem Faeces ausgeschieden werden. Desweiteren gibt sie dem Körper wichtige Mineralien und Elektrolyte zurück.

 

Um eine Verstopfung auf natürlichem Weg zu behandeln gibt es verschiedene Möglichkeiten. Von Vorteil ist es viel zu Trinken, z.B. Wasser oder Tee, um den Faeces durch die zusätzliche Flüssigkeit zu lockern. Zur kurzfristigen Anwendung eigen sich Tees  z.B. Sennesblätter, Faulbaumrinde oder Kreuzdornbeeren, da sie aufgrund der enthaltenen Anthrachinone ''abführend'' wirken. Um hohe Kaliumverluste zu vermeiden, sollten diese Tees allerdings nicht länger als 2 Wochen angewendet werden.

Bewegung hilft ebenfalls um den ''trägen'' Darm wieder in Bewegung zu bringen. Dabei genügt es schon, wenn man nur spazieren geht. Eine Bauchmassage, bei der man in kreisenden Bewegungen den Bauch leicht massiert. Auch die Behandlung mit Wärme z.B. mit einer Wärmflasche oder einem Kirschkissen kann die Beschwerden einer Verstopfung etwas lindern. Ein bekanntes Mittel gegen Verstopfung sind getrocknete Pflaumen bzw. Pflaumensaft, da dieser viele natürliche Ballaststoffe enthält. Am besten trinkt man morgens ein Glas Saft auf nüchternen Magen. Die Trockenfrüchte sollte man am besten über Nacht einweichen. Das Wasser, in dem die Pflaumen eingeweicht waren, kann man trinken oder zusammen mit den Früchten mixen und dann trinken. Der Verzehr von etwas rohem Sauerkraut oder das Trinken von Sauerkrautsaft ist ebenfalls ein bekanntes und bewährtes Mittel zur Behandlung einer Verstopfung. Aufgrund der enthaltenen Milchsäure und Milchsäurebakterien, die auch natürlich im Darm vorkommen, wirkt es verdauungsfördernd. Zubereitungen aus Aloe, wie Kapseln, Pulver oder Säfte, haben aufgrund des hohen Gehalts an Anthrachinonen einen positiven Effekt auf eine Verdauung.

Lein- oder Flohsamen eignen sich zur Anwendung bei einer Verstopfung. Die in ihnen enthaltenen Schleimstoffe besitzen ein großes Quellvermögen im Magen-Darm-Trakt. Das Volumen im Darm wird so vergrößert, die Darmbewegung wird angeregt und der ''Reiz'' zur Darmentleerung wird gesteigert. 

 

Ein hilfreicher Tipp bei Übelkeit und Erbrechen sind feuchtwarme Kompressen, entweder als Wadenwickel oder als Auflage für die Stirn. Und auch frische Luft hat einen positiven Effekt wenn man sich unwohl fühlt und ein flaues Gefühl im Magen hat. Dabei ist es ist egal ob man an der frischen Luft spazieren geht oder sich einfach nur ins Freie setzt. Ein weiterer Tipp ist Ingwer, der aufgrund seiner Scharfstoffe ideal gegen Übelkeit eingesetzt werden kann. Egal ob er frisch, als Tee, als Bonbons oder als Kapseln eingenommen wird. Auch wenn es einem in diesem Zustand meistens nicht immer leicht fällt etwas zu trinken, ist es empfehlenswert etwas zu sich zu nehmen. Beispielsweise Fenchel-, Kümmel-, Anis-, Pfefferminz- oder Kamillentee eignen sich wegen der darin enthaltenen ätherischen Öle, die den Magen beruhigen, besonders gut. Cola und Ginger-Ale lindern aufgrund ihres hohen Gehalts an Kohlensäure das Gefühl des Unwohlseins. Die Kohlensäure führt zum Aufstoßen, weshalb das ''ungute'' Drückgefühl im Magen gelindert wird.

 

Zum Schluss gibt es aber noch zu sagen, dass bei allen Beschwerden, egal ob bei Durchfall, Verstopfung , Übelkeit und Erbrechen beobachtet werden muss, wie lange die Beschwerden andauern. Zudem sollte man darauf achten, ob sich die Symptome verschlimmern, verbessern oder gleich bleiben. Sollte sich nach einigen Tagen keine Besserung einstellen ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen.  

 

Genießen Sie Ihren Urlaub!

 

PhiP Katharina Wittenzellner

in Zusammenarbeit mit Apothekerin Julia Kusiek

und dem Team der Neuen Apotheke

 

Alternative Tipps bei Sonnenbrand!

 

Bei den ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes empfiehlt es sich, sich aus der Sonne zurückzuziehen und die Haut zu kühlen. Sehr wichtig ist es auch sehr viel zu trinken, um den Körper von innen zu kühlen. Für einen kühlenden Effekt auf der Haut können z.B. Eiswürfel, Gurkenscheiben oder Quarkwickel verwendet werden. Die Gurkenscheiben werden auf die geröteten und verbrannten Stellen gelegt und immer wieder erneuert. Dadurch wird die Haut gekühlt und beim natürlichen Heilungsprozess unterstüzt. Den Quark gibt man in ein Geschirrtuch, faltet das Tuch zusammen und legt es auf die betroffenen Stellen auf der Haut. Wenn der Quarkwickel warm geworden ist kann man diesen erneuern. Der kühlende Effekt vom Quark lindert den Schmerz, der durch die Verbrennung der Haut enstanden ist. Zudem besitzt er eine entzündungshemmende Wirkung. Falls der Sonnenbrand jedoch mit Blasen auftritt ist von Quarkwickeln abzuraten, da die Bakterien im Quark in die Haut eindringen und dadurch zu Infektionen führen könnten.

 

Weitere Möglichkeiten bei Sonnenbrand sind Gele und Salben mit Arnika oder Ringelblume. Beide besitzen eine entzündungshemmende und antiseptische Wirkung. Die Cremes und Gele können mehrmals täglich auf die verbrannten Stellen aufgetragen und vorsichtig einmassiert werden. Dadurch wird ein kühlender und schmerzlindernder Effekt erzielt.

 

Schwarzer Tee und Eichenrindentee könne auch zur Behandlung von Sonnenbrand verwendet werden. Beim Schwarzen Tee kann man die ausgekochten Teebeutel auf die betroffenen geröteten Stellen auf der Haut legen. Aus der Eichenrinde kocht man einen Tee (z.B. zwei Esslöffel Eichenrinde in einem ¼ Liter Wasser für 10-15 min kochen) und lässt diesen abkühlen. Den Tee kann man entweder direkt auf die Haut aufsprühen oder Geschirrtücher damit befeuchten und auf die verbrannte Haut legen. Die im schwarzen Tee und im Eichenrindentee enthaltenen Gerbstoffe sorgen für eine Regeneration der Haut. Zudem haben die beiden Tees einen kühlenden Effekt.

 

Ein weiterer Tipp bei Sonnenbrand ist Heilerde. Eine Mischung z.B. aus vier Teilen Heilerde und einem Teil Wasser wird auf die verbrannten Stellen der Haut aufgetragen. Nach ca. 15 Minuten ist der Brei eingetrocknet und wird mit kühlem Wasser vorsichtig abgewaschen. Die Mischung sollte keinesfalls abgewaschen werden, bevor sie nicht vollständig erhärtet ist, weil man sonst die Haut noch zusäztlich reizt.

 

Eine Mischung aus kaltem Wasser und Obstessig (z.B. Apfelessig) im Verhältnis 1:2 sorgt für einen kühlenden Effekt, beruhigt die Haut und unterstützt die Heilung der Haut. Man kann entweder die Mischung auf die Haut aufsprühen oder ein Geschirrtuch damit tränken und dann auf die gerötete Stellen legen.

 

Verdünntes Lavendel- oder Teebaumöl, das direkt auf die Haut gesprüht wird oder darin eingeweichte Tücher, die auf die Haut aufgelegt werden erzeugen einen kühlenden Effekt auf der Haut. Die Öle wirken zudem noch entspannend und entzündungshemmend. Aber Vorsicht, Teebaumöl wird nicht von jedem vertragen, deshalb sollte man es nur einsetzen wenn man bereits Teebaumöl verwendet hat.

 

Ein Tipp zur Hautpflege zum Abschluß:

Während des Sonnenbrandes sollten Fette, Salben und Öle gemieden werden. Dadurch wird die Wärmeabgabe über die Haut beeinträchtigt und somit die Heilung und Regeneration der Haut verzögert.  

 

 

 

 

Genießen Sie die Sonne!

 

PhiP Katharina Wittenzellner

in Zusammenarbeit mit Apothekerin Julia Kusiek

und dem Team der Neuen Apotheke

 

Noch besser als eine gute Therapie ist die Vermeidung von Sonnenbrand durch gut verträglichen Sonnenschutz.

 

Worauf sollten Sie achten?

Die UVB Strahlen des Sonnenlichts sind die Verursacher des Sonnenbrands.

UVB-Strahlenschutz wird durch den bekannten Lichtschutzfaktor LSF angegeben.

Es gibt aber zusätzlich noch UVA Strahlen im Sonnenlicht, die viel tiefer in die Haut eindringen können als UVB-Strahlen. Diese UVA-Strahlen  sind zum einen für Hautalterung verantwortlich und zum Anderen der Auslöser der Sonnenallergie, auch Mallorca-Akne genannt. Häufig wird fälschlicherweise die Zusammensetzung der Sonnencreme dafür verantwortlich gemacht, das ist aber ein Irrtum. Wenn man weiß, dass man zu Sonnenallergie neigt, sollte man Produkte mit einem hohen UVA Schutz verwenden.

 

Unser Tipp: Je fettreicher die Creme, desto höher ist der UVA- Schutz (also besser Creme als Spray verwenden).

 

 

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Lassen Sie sich von uns beraten. Für unbeschwerten Sonnengenuss!